Monatsarchiv für September 2015

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33 Schüler und Mitglieder des Kollegiums der Friedrich-Feld-Schule mit dem Round Table 94 auf dem Hoherodskopf.

 

Bereits seit Herbst 2014 unterhält der Gießener Service Club Round Table 94 engen Kontakt zu den „Flüchtlingsklassen“ der Friedrich-Feld-Schule in Gießen. Deren Leiterin Frau Greilich hatte die Tabler von der Arbeit ihrer Schule mit den unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen aus dem Landkreis begeistern können. So war es Round Table ein Anliegen, zu helfen und das Projekt zu unterstützen.

Im Februar 2015 konnte der Tisch zehn nagelneue für den Unterricht dringend benötigte Laptops spenden (wir berichteten). In diesem Zusammenhang entstand der Wunsch der Tabler, persönlich in Kontakt mit den Schülern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren aus Krisengebieten wie z.B. Somalia, Eritrea, Syrien sowie dem Maghreb zu treten.

Am Freitag, den 11.09.2015, war es dann soweit:
Nach längerer Planung nahmen neun Tabler insgesamt 33 Schüler sowie vier Lehrkräfte der Friedrich-Feld-Schule in Empfang, um sie zu einem gemeinsamen Ausflug einzuladen.

Mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Bus der Fa. Philippi Reisen ging es auf den Hoherodskopf. Auch wenn einigen der „Baumwipfelpfad“ und die Sommerrodelbahn anfangs nicht ganz geheuer waren, verbrachte man einen aufregenden und für alle eindrucksvollen Nachmittag zusammen. Nach einem geselligen, gemeinsamen Abendessen auf der Taufsteinhütte kehrte man gegen 20 Uhr zufrieden und ausgelassen nach Gießen zurück.

Am Ende des Ausfluges zog Björn Hendrischke, Präsident des RT 94 Gießen, ein positives Fazit:
„Es war uns eine Herzensangelegenheit nicht nur durch eine weitere Spende zu helfen, sondern den jungen Flüchtlingen ganz persönlich zu zeigen, dass sie bei uns in Gießen willkommen sind. Viele dieser Jugendlichen haben bereits in jungen Jahren unvorstellbare Dinge in ihrer Heimat erlebt und erhebliche Strapazen auf sich genommen, um zu uns zu gelangen. Ich hoffe, wir haben mit diesem gemeinsamen Nachmittag im Vogelsberg dazu beigetragen, dass sie sich ein wenig mehr bei uns zuhause fühlen.“